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Datenschutzerklärung für Svaris

Version 1.0 · veröffentlicht am 22.10.2026

1 Verantwortlicher

Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

InoPlaner GmbH

Astrid-Lindgren-Str. 20

93173 Wenzenbach

E-Mail: info@svaris.de

Web: https://www.svaris.de/

2 Allgemeine Hinweise

Wir verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Hierzu können insbesondere Bestandsdaten, Vertragsdaten, Zahlungsdaten, Kommunikationsdaten sowie technische Nutzungs-, Lizenz- und Diagnosedaten gehören.

Diese Datenschutzerklärung gilt gemeinsam für unsere öffentliche Website, das Kunden- und Administrationsportal sowie die Nutzung unserer Software „Svaris“, soweit in den nachfolgenden Abschnitten nichts Abweichendes geregelt ist. Welche Verarbeitung stattfindet, richtet sich danach, welche dieser Angebote Sie nutzen. Diese Datenschutzerklärung informiert über Datenverarbeitungen; die vertraglichen Nutzungsrechte werden in den Svaris Vertragsbedingungen geregelt. Zeichnungen und Szenendateien werden grundsätzlich lokal auf Ihrem Gerät gespeichert. Die nachfolgend beschriebenen Lizenz- und Diagnoseverarbeitungen sind davon zu unterscheiden.

3 Besuch unserer Website

Beim Aufruf unserer Website werden technisch erforderliche Zugriffsdaten verarbeitet. Hierzu können insbesondere gehören:

  • IP-Adresse
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
  • aufgerufene Seiten und Dateien
  • Referrer-URL
  • Browsertyp und Browserversion
  • Betriebssystem
  • Hostname des zugreifenden Rechners.

Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung der Website, zur Gewährleistung von Stabilität und Sicherheit sowie zur Abwehr von Missbrauch.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in dem sicheren und technisch funktionsfähigen Betrieb unserer Website.

Für Hosting und Auslieferung der Website sowie des Kundenportals setzen wir Vercel Inc., USA, ein. Vercel verarbeitet dabei insbesondere IP-Adresse, HTTP-Methode, aufgerufene Adresse, Statuscode, Zeitpunkt, übertragene Datenmenge und technische Geräteinformationen. Vercel verarbeitet diese Daten überwiegend in unserem Auftrag; bestimmte Konto-, Sicherheits- und Nutzungsdaten verarbeitet Vercel in eigener Verantwortung. Die Infrastruktur ist global verteilt, und eine Verarbeitung in den USA kann nicht ausgeschlossen werden.

3.1 Erforderliche Anmeldung und Neon Auth

Für Registrierung und Anmeldung im Kundenportal verwenden wir Neon Auth. Je nach angebotener Anmeldeart verarbeiten wir die geschäftliche E-Mail-Adresse, ein technisch geschütztes Passwort oder Einmalpasswort (OTP), Verifizierungsstatus, interne Nutzer-, Konto- und Unternehmenskennungen, Rollen, Berechtigungen sowie erforderliche Sitzungs- und Sicherheitsdaten.

Technisch notwendige Session-Cookies oder vergleichbare lokale Kennungen dienen ausschließlich der Anmeldung, Sitzungsführung, Sicherheit und Bereitstellung angeforderter Portalfunktionen.

Neon Auth wird von Databricks, Inc. und Neon, LLC bereitgestellt und verarbeitet die Authentifizierungsdaten in unserem Auftrag. Die produktive Datenbank und die zugehörigen Authentifizierungsdaten werden in der AWS-Region Frankfurt gespeichert. Konto-, Support-, Sicherheits- und Servicedaten des Anbieters können zusätzlich in den USA verarbeitet werden.

3.2 Demo-Anfragen

Bei einer Demo-Anfrage verarbeiten wir den eingegebenen Unternehmensnamen und die eingegebene geschäftliche E-Mail-Adresse. Der Anfrage werden außerdem Auth-Nutzerkennung, Verifizierungsstatus, Bearbeitungsstatus sowie Erstellungs- und Änderungszeitpunkte zugeordnet. Die Verarbeitung dient der Prüfung und Bearbeitung der Anfrage und der dazugehörigen Kommunikation.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die anfragende Person selbst möglicher Vertragspartner ist. Handelt sie für ein Unternehmen, erfolgt die Verarbeitung regelmäßig auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Bearbeitung geschäftlicher Produktanfragen.

Demo-Anfragen werden 30 Tage nach Abschluss, Ablehnung oder endgültiger Erledigung der Anfrage gelöscht, sofern kein Vertrag entsteht und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine längere Speicherung bestehen.

3.3 Eigene Anwendungsdatenbank

Zur technischen Bereitstellung von Website und Kundenportal verwenden wir eine PostgreSQL-Datenbank von Neon. Je nach Vorgang speichern wir dort Konto-, Nutzer-, Unternehmens- und Rollenkennungen, E-Mail- und Verifizierungsdaten, Kunden-, Bestell-, Abonnement-, Lizenz-, Demo-, Support- und Statusdaten, operative Vorfälle und administrative Handlungen mit Operator, Grund, Ergebnis und Zeitpunkt, Referenzen zu Neon-, Stripe-, Keygen-, Zahlungs-, E-Mail- und Webhook-Vorgängen sowie gegebenenfalls vollständig gerenderte transaktionale E-Mail-Inhalte. Kontakt- und Supportdaten stammen aus E-Mails oder tatsächlich angebotenen Supportkanälen.

Die Datenbank ist technische Infrastruktur; Zwecke und Rechtsgrundlagen richten sich nach dem jeweiligen in dieser Datenschutzerklärung beschriebenen Geschäftsprozess. Sie wird von Databricks, Inc. und Neon, LLC in unserem Auftrag in der AWS-Region Frankfurt bereitgestellt. Anbieterbezogene Konto-, Support-, Sicherheits- und Servicedaten können zusätzlich in den USA verarbeitet werden.

3.4 Browser- und Backend-Fehlerüberwachung mit Sentry

Für den Browserteil der Website verwenden wir eine eng begrenzte Sentry-Fehlerberichterstattung. Sie umfasst kein Performance-Tracing, keine Trace-Propagation, kein Session Replay, keine Logs, Metriken, Breadcrumbs oder Sessions, keine standardmäßige Erfassung personenbezogener Daten („default PII“), keine Nutzeridentität, Cookies, Header, Request- oder Response-Bodies, Query-Parameter, Stack-Variablen oder Source Context. Verarbeitet werden können Exception, Stack-Trace, Release, Umgebung, Zeitpunkt, Browser, Betriebssystem, Geräteklasse und erforderlichenfalls eine bereinigte Route.

Im Backend kann Sentry technische Fehler in Server-, Integrations- und Hintergrundprozessen sowie Cron-Aufgaben überwachen. Dabei können Exception, Stack-Trace, Release, Umgebung, Zeitpunkt und erforderliche bereinigte pseudonyme Vorgangskennungen verarbeitet werden, etwa zu Checkout-Versuch, interner Lizenz, Keygen-, Stripe-, Neon-, Ereignis- oder Abonnementvorgang. Cron-Check-ins enthalten Monitor-, Status- und Zeitinformationen und dienen nicht der Verhaltensanalyse.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in Stabilität, Sicherheit, Fehlerfreiheit und zuverlässiger Ausführung betrieblicher Prozesse. Auf das Widerspruchsrecht nach Abschnitt 16 wird hingewiesen. Anbieter ist Functional Software, Inc. d/b/a Sentry, USA. Sentry verarbeitet die übermittelten Ereignisdaten in unserem Auftrag. Die Ereignisdaten werden in der ausgewählten EU-Datenregion gespeichert; bestimmte Konto-, Organisations-, Sicherheits- und Servicedaten können zusätzlich in den USA verarbeitet werden. Fehlerereignisse und Cron-Check-ins werden nach Ablauf der für das verwendete Sentry-Konto geltenden automatischen Aufbewahrungsfrist gelöscht. Wir führen außerhalb von Sentry kein dauerhaftes Archiv dieser Ereignisse.

3.5 Installer und Downloads

Installationsdateien und Softwaredownloads werden über Cloudflare R2 bereitgestellt. Beim Download können insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Datei, Statuscode, übertragene Datenmenge, Referrer sowie Browser-, Betriebssystem- und Verbindungsdaten verarbeitet werden. Die Verarbeitung dient der sicheren und zuverlässigen Auslieferung, Fehleranalyse und Missbrauchsabwehr auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sowie gegebenenfalls Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Anbieter ist Cloudflare, Inc., USA. Cloudflare verarbeitet Download- und Verbindungsdaten teils in unserem Auftrag und bestimmte Netzwerk- und Sicherheitsdaten in eigener Verantwortung über eine globale Infrastruktur. Wir führen keine eigene dauerhafte, nutzerbezogene Downloadhistorie. Technische Zugriffs-, Netzwerk-, Sicherheits- und Protokolldaten bei Cloudflare werden nach den für den eingesetzten Dienst geltenden Aufbewahrungsregeln gelöscht. Eine längere eigene Speicherung erfolgt nur, wenn dies zur Untersuchung eines konkreten Sicherheits- oder Missbrauchsfalls erforderlich ist.

4 Vertragsschluss, Kundenkonto und Vertragsabwicklung

Im Rahmen von Bestellungen, Lizenzkäufen, Vertragsverwaltung und Support verarbeiten wir die hierfür erforderlichen Daten. Hierzu können insbesondere gehören:

  • Name
  • Firmenname
  • geschäftliche Kontaktdaten
  • E-Mail-Adresse und Verifizierungsstatus
  • Kundenkonto- und Lizenzverwaltungsdaten
  • Rechnungsanschrift
  • Umsatzsteuerdaten
  • Bestell- und Vertragsdaten
  • Zahlungs- und Abrechnungsinformationen
  • Kommunikationsinhalte.

Die Verarbeitung erfolgt zur Anbahnung, Durchführung und Abwicklung des Vertragsverhältnisses, zur Lizenzbereitstellung, zur Rechnungsstellung sowie zur Bearbeitung von Support- und Vertragsanfragen.

Nach erfolgreicher Verifizierung der im Bestellprozess angegebenen E-Mail-Adresse wird für den Käufer bzw. Unternehmensadmin automatisch ein Kundenkonto angelegt. Das Kundenkonto ist für den Kauf und die Lizenzverwaltung erforderlich. Endbenutzer, die Svaris mit einem Lizenzschlüssel aktivieren, benötigen kein eigenes Svaris- oder Kundenkonto.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit eine Verarbeitung zur Missbrauchsverhinderung, IT-Sicherheit oder Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, erfolgt sie zusätzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Bei Beschäftigten, Organmitgliedern und sonstigen Ansprechpartnern eines Unternehmenskunden erfolgt die Verarbeitung regelmäßig auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse und das des Kunden liegen in der Anbahnung, Durchführung und Verwaltung der Geschäftsbeziehung.

5 Zahlungsabwicklung mit Stripe

Zur Zahlungsabwicklung setzen wir Stripe ein. Für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt die Leistung insbesondere durch Stripe Payments Europe, Limited, Irland, sowie weitere verbundene Stripe-Unternehmen. Weitere Anbieterinformationen finden Sie unter https://stripe.com/en-de/legal/ssa.

Dabei werden die für die Zahlungsabwicklung und Abrechnung erforderlichen Daten an Stripe übermittelt. Hierzu können insbesondere Bestandsdaten, Zahlungsdaten, Transaktionsdaten, Rechnungsdaten und gegebenenfalls steuerlich erforderliche Angaben gehören.

Bei Stripe Checkout und dem Stripe-Kundenportal können zusätzlich geschäftliche E-Mail-Adresse, Unternehmen, Rechnungsanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Produkt, Preis, Währung, Abonnementstatus, Zahlungskennungen, Rechnungen, Gutschriften, Erstattungen, Rücklastschriften, Streitfälle und technische Checkout-, Portal- und Webhook-Daten verarbeitet werden. Vollständige Karten- oder Kontodaten werden grundsätzlich unmittelbar von Stripe erhoben.

Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Zahlungsabwicklung, der Vertragsdurchführung, der Betrugsprävention sowie der buchhalterischen und steuerlichen Abwicklung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die betroffene Person selbst Vertragspartner ist. Bei Ansprechpartnern eines Unternehmenskunden erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Abwicklung und Abrechnung der Geschäftsbeziehung. Soweit wir Daten zur Erfüllung gesetzlicher Buchführungs- oder Aufbewahrungspflichten verarbeiten, ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO die Rechtsgrundlage. Für erforderliche Betrugsprävention, IT-Sicherheit und Rechtsverteidigung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO die Rechtsgrundlage.

Stripe kann je nach Tätigkeit als unser Auftragsverarbeiter oder, insbesondere für eigene regulatorische Pflichten, Betrugsprävention und Zahlungsverkehr, in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortlichkeit handeln. Rolle, Verarbeitung und Aufbewahrung richten sich nach Produkt, Vereinbarung und den für Zahlungs- und Finanzdaten geltenden gesetzlichen Pflichten. Stripe verarbeitet Daten in Irland, den USA und weiteren Ländern.

Vertragsdaten speichern wir grundsätzlich bis zum Ablauf der regelmäßigen Verjährungsfrist. Buchungsbelege, Rechnungen und sonstige aufbewahrungspflichtige Unterlagen speichern wir nach den jeweils geltenden gesetzlichen handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen. Im Übrigen gelten die Löschfristen bei Stripe.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei Stripe finden Sie unter: Datenschutz bei Stripe

6 Lizenzaktivierung, Lizenzprüfung und Aktivierungsverwaltung

Zur Aktivierung, Validierung, Deaktivierung und periodischen Revalidierung von Softwarelizenzen setzen wir den Dienst Keygen (https://keygen.sh/) ein.

Die Verarbeitung erfolgt zu folgenden Zwecken:

  • Bereitstellung und technische Durchführung des Lizenzvertrags
  • Aktivierung und Verifikation von Lizenzen
  • Durchsetzung des gebuchten Lizenzumfangs
  • Verhinderung unberechtigter Nutzung
  • Ermöglichung zeitlich begrenzter Offline-Lizenzprüfungen
  • Sicherheit und Integrität unseres Lizenzsystems.

Dabei können insbesondere folgende Daten verarbeitet bzw. an Keygen übermittelt werden:

  • Lizenzschlüssel
  • Unternehmensname, gebuchte Anzahl Seats sowie interne Lizenz- und gegebenenfalls Stripe-Abonnementkennungen
  • persistente pseudonymisierte technische Gerätekennung
  • persistente pseudonymisierte technische Benutzerkontextkennung
  • technischer Fingerprint
  • Lizenz-ID und Lizenzstatus
  • Aktivierungsstatus
  • Validierungs-, Aktivierungs- und Deaktivierungszeitpunkte.

Im Kunden- bzw. Administrationsdashboard können zusätzlich Gerätebezeichnung, Plattform bzw. Betriebssystem, Architektur und weitere technische Gerätefelder sowie Aktualisierungszeitpunkte angezeigt werden. Unternehmensadministratoren können Aktivierungen deaktivieren und dadurch Seats freigeben.

Diese Daten werden miteinander verknüpft, um eine aktive Zuordnung des Lizenzschlüssels zu der Kombination aus Gerät und lokalem Benutzerkontext wiederzuerkennen und die gebuchte Anzahl Seats durchzusetzen. Ein Seat ist ein Aktivierungsplatz; mehrere lokale Benutzer auf demselben Gerät oder Terminalserver belegen jeweils einen Seat, und derselbe lokale Benutzer auf mehreren Geräten belegt je Gerät einen Seat. Erfasst werden gleichzeitig bestehende Aktivierungen, nicht die tatsächliche Programmnutzung oder Laufzeit. Die Kennungen sind pseudonymisiert, nicht anonymisiert, da sie der Wiedererkennung dienen.

Lokal auf dem Gerät des Nutzers können insbesondere folgende Daten gespeichert werden:

  • verschlüsselter Lizenzschlüssel
  • Zeitpunkt der letzten Validierung
  • Lizenzstatus und gegebenenfalls Ablaufdatum
  • pseudonymisierte technische Aktivierungskennung
  • technischer Fingerprint
  • signiertes aktivierungsgebundenes Zertifikat bzw. signierte Zertifikatsdatei
  • lokale Lizenzdatei im App-Data-Verzeichnis.

Eine erneute Online-Lizenzprüfung wird nach 24 Stunden fällig. Das lokal gespeicherte signierte Zertifikat ermöglicht die Offline-Prüfung für fünf Tage beziehungsweise 120 Stunden ab der letzten erfolgreichen Ausstellung oder Erneuerung. Einzelheiten zur Nutzung und zum Ablauf des Zertifikats regeln die Svaris Vertragsbedingungen.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die betroffene Person selbst Vertragspartner ist und die Verarbeitung für die Durchführung des Lizenzvertrags erforderlich ist. Bei Beschäftigten und anderen autorisierten Nutzern eines Unternehmenskunden erfolgt die Verarbeitung regelmäßig auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse und das des Kunden liegen in der Bereitstellung und Verwaltung der vereinbarten Lizenzen. Für Missbrauchsverhinderung, Sicherung des Lizenzmodells und IT-Sicherheit ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO die Rechtsgrundlage.

Wir beachten bei der Ausgestaltung der Lizenzprüfung den Grundsatz der Datenminimierung und verwenden hierfür nur solche technischen Daten, die für die genannten Zwecke erforderlich sind.

Empfänger dieser Daten ist Keygen als Anbieter für Lizenzverwaltung. Lizenz- und Aktivierungsdaten werden grundsätzlich für die Dauer der jeweiligen Aktivierung und des Lizenzvertrags gespeichert. Nach Vertragsende wird die Lizenz zunächst gesperrt. Geräte- und Aktivierungsdatensätze werden anschließend im Rahmen unseres Löschverfahrens manuell gelöscht, sobald sie für Vertragsabwicklung, eine erforderliche Rückabwicklung, Missbrauchsabwehr oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen nicht mehr erforderlich sind. Soweit einzelne Lizenzdaten aus rechtlichen oder abrechnungsbezogenen Gründen länger benötigt werden, werden nicht mehr erforderliche Gerätekennungen und Aktivierungszuordnungen davon getrennt gelöscht oder anonymisiert. Nach einer Löschung können technische Protokolle, Sicherungskopien und temporäre Kopien bei Keygen noch für bis zu 30 Tage vorhanden sein.

Anbieter ist Keygen LLC, USA. Keygen verarbeitet Lizenz-, Aktivierungs- und Gerätedaten in unserem Auftrag. Die Cloud-Infrastruktur befindet sich hauptsächlich in den USA.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei Keygen finden Sie unter: Datenschutz bei Keygen

7 Optionale automatische Absturz- und Fehlerberichte mit Sentry

Die automatische Absturz- und Fehlerberichterstattung ist standardmäßig deaktiviert. Sofern der Nutzer sie aktiviert, verwenden wir Sentry zur Erkennung, Analyse und Behebung von Abstürzen und schweren technischen Fehlern. Die Übermittlung erfolgt nur, wenn der Nutzer diese Funktion ausdrücklich aktiviert hat.

Dabei können insbesondere folgende Daten an Sentry übermittelt werden:

  • Fehlermeldungen
  • Exception-Typ
  • Stack-Traces
  • App-Version / Release
  • Environment
  • Betriebssystem / Plattform
  • technische Tags und Kontextdaten
  • Diagnostics ID
  • Metadaten zum Beenden des Main-Prozesses in bestimmten Fehlerfällen.

Wir konfigurieren die Fehlerberichterstattung datensparsam. Offensichtliche Geheimnisse, lokale Dateipfade und E-Mail-Adressen werden nach technischen Mustern vor der Übermittlung entfernt, gekürzt oder maskiert. Benutzeridentitätsfelder werden entfernt. Zusätzlich sind bei Sentry die serverseitige Datenbereinigung, die standardmäßige Bereinigung sensibler Felder und die Verhinderung der Speicherung von IP-Adressen aktiviert. Breadcrumbs und automatische Session-Verfolgung sind deaktiviert. Replay, Tracing, Logs und Anhänge für Nutzerfeedback werden nicht verwendet. Bei der technischen Übertragung wird die IP-Adresse als Verbindungsdatum verarbeitet, ohne als Bestandteil des Ereignisses gespeichert zu werden.

Szenen-, Zeichen- oder sonstige inhaltliche Projektdaten werden nicht gezielt automatisch hochgeladen. Manuell eingegebene Supporttexte sowie Diagnostik-Bundles sind nicht Bestandteil der automatischen Absturzberichterstattung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über die Einstellungen der Software widerrufen werden.

Anbieter ist Functional Software, Inc. d/b/a Sentry, USA. Sentry verarbeitet die Ereignisdaten in unserem Auftrag. Die Ereignisdaten werden in der ausgewählten EU-Datenregion gespeichert. Automatische Fehlerereignisse aus der Desktop-App werden bis zum Ablauf der für das verwendete Sentry-Konto geltenden automatischen Aufbewahrungsfrist gespeichert und anschließend durch Sentry gelöscht.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei Sentry finden Sie unter: Datenschutz bei Sentry

8 Manuelle Problemberichte

Über die Funktion „Problem melden“ können Sie eine selbst verfasste Nachricht an uns übermitteln. Die Übermittlung erfolgt über Sentry und nur, wenn Sie die Nachricht aktiv absenden. Die Funktion steht auch dann zur Verfügung, wenn die automatische Absturz- und Fehlerberichterstattung deaktiviert ist; sie aktiviert diese nicht.

Beim Absenden übermittelt Svaris den von Ihnen eingegebenen Freitext, eine zufällig erzeugte Diagnostics ID sowie technische Ereignismetadaten an Sentry. Hierzu können insbesondere App-Version, Release, Umgebung, Zeitpunkt, Betriebssystem bzw. Plattform, Prozesstyp und die Kennzeichnung als manuelle Problemmeldung gehören. Die Meldung wird außerdem im lokalen Diagnoseprotokoll erfasst. Protokolldateien, Diagnostik-Bundles, Screenshots und Zeichnungsdateien werden der Meldung nicht automatisch beigefügt oder hochgeladen. Der Freitext kann personenbezogene Daten enthalten, wenn Sie solche Angaben selbst eingeben. Bitte übermitteln Sie nur die zur Beschreibung des Problems erforderlichen Angaben. Bei der technischen Übertragung werden Verbindungsdaten, insbesondere die IP-Adresse, verarbeitet; daraus folgt keine Zusage einer anonymen Übermittlung.

Die Verarbeitung dient der Bearbeitung gemeldeter Probleme und der Behebung technischer Störungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Sie selbst Vertragspartner sind und die Bearbeitung für den Vertrag erforderlich ist. Bei Beschäftigten und anderen Nutzern eines Unternehmenskunden sowie bei allgemeinen Fehlermeldungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO die Rechtsgrundlage. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bearbeitung der Nachricht und der zuverlässigen Funktion der Software.

Anbieter ist Functional Software, Inc. d/b/a Sentry, USA. Sentry verarbeitet die übermittelten Nachrichten in unserem Auftrag. Bei Sentry gespeicherte Problemmeldungen werden bis zum Ablauf der für das verwendete Sentry-Konto geltenden automatischen Aufbewahrungsfrist gespeichert. Soweit wir zur Bearbeitung eines Berichts eigene Supportunterlagen anlegen, speichern wir diese für die Dauer der Bearbeitung und anschließend für maximal 12 Monate, soweit dies zur Nachverfolgung oder Rechtsverteidigung erforderlich ist. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten und eine erforderliche längere Speicherung für konkrete Rechtsstreitigkeiten bleiben unberührt.

9 Lokale Diagnosedateien und Protokolle

Die Software kann zu Zwecken der lokalen Fehleranalyse und Supportvorbereitung Diagnosedateien und Protokolle auf dem Gerät des Nutzers speichern. Diese Dateien werden nicht automatisch an uns übermittelt.

Lokal gespeichert werden können insbesondere:

  • debug.log
  • debug.log.1
  • save-telemetry.ndjson
  • save-telemetry.ndjson.1
  • license.json.

Diese Dateien können insbesondere Zeitstempel, Fehlermeldungen, Stack-Traces, technische Statusinformationen, den aktuellen App-Kontext bzw. URL-Kontext, Save-Telemetrie-Ereignisse, Lizenzmetadaten und lokal protokollierte manuelle Problemberichte enthalten.

Die Speicherung erfolgt lokal auf dem Endgerät des Nutzers.

10 Export von Diagnostik-Bundles

Die Software kann dem Nutzer die Möglichkeit bieten, ein Diagnostik-Bundle zur manuellen Weitergabe an den Support zu exportieren.

Ein solcher Export erfolgt ausschließlich auf Veranlassung des Nutzers. Die exportierten Inhalte werden nicht automatisch an uns oder Dritte übermittelt.

Ein exportiertes Diagnostik-Bundle kann insbesondere enthalten:

  • Debug-Log
  • Save-Telemetry-Log
  • Metadatendatei mit App-Version, Electron-Version, Chrome-Version, Node-Version, Plattform, Architektur und OS-Release
  • optionale Nachricht des Nutzers
  • Diagnostics ID.

Wenn der Nutzer ein solches Bundle anschließend an uns übermittelt, verarbeiten wir die darin enthaltenen Daten ausschließlich zur Bearbeitung des gemeldeten Problems.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die anfragende Person selbst Vertragspartner ist und die Verarbeitung für den angefragten Support erforderlich ist. Bei Beschäftigten und anderen Ansprechpartnern eines Unternehmenskunden sowie bei sonstigen technischen Anfragen erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Bearbeitung der Anfrage und Fehlerbehebung.

Speicherdauer: An den Support übermittelte Diagnostik-Bundles speichern wir grundsätzlich nur für die Dauer der Bearbeitung des jeweiligen Supportfalls und anschließend für maximal 12 Monate, soweit keine längere Aufbewahrung zur Fehlernachverfolgung oder Rechtsverteidigung erforderlich ist.

11 Support und Kommunikation

Wenn Sie uns per E-Mail oder über andere Kommunikationskanäle kontaktieren, verarbeiten wir die von Ihnen mitgeteilten Daten sowie die zur Bearbeitung erforderlichen technischen Informationen.

Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung Ihrer Anfrage, zur Vertragsdurchführung und zur technischen Unterstützung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die anfragende Person selbst Vertragspartner ist und die Verarbeitung für die Anbahnung oder Durchführung des Vertrags erforderlich ist. Bei Ansprechpartnern eines Unternehmenskunden und sonstigen Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO die Rechtsgrundlage. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bearbeitung geschäftlicher Anfragen und der Bereitstellung technischen Supports.

Speicherdauer: Supportanfragen und geschäftliche Kommunikation speichern wir für die Dauer der Bearbeitung sowie anschließend für bis zu 12 Monate, soweit dies für Dokumentationszwecke oder zur Rechtsverteidigung erforderlich ist.

11.1 Transaktionale E-Mails mit Resend

Für OTP-, Verifizierungs-, Passwortzurücksetzungs-, Bestell-, Vertrags-, Lizenz-, Konto-, Kündigungs- und Servicenachrichten verwenden wir Resend. Verarbeitet werden können Empfänger- und Absenderadresse, Betreff, Nachrichteninhalt, Vorlagen- und Vorgangskennung, Versandzeitpunkt, Zustellstatus sowie Bounce- und Fehlerdaten.

OTP-, Verifizierungs- und Reset-Nachrichten werden unmittelbar zugestellt und nicht zusätzlich dauerhaft in unserer transaktionalen Outbox gespeichert. Eigene Datensätze über erfolgreiche Zustellungen speichern wir derzeit 180 Tage, Datensätze über fehlgeschlagene Zustellungen 30 Tage. Anbieter ist Plus Five Five, Inc. d/b/a Resend, USA. Resend verarbeitet Empfänger-, Inhalts- und Zustelldaten in unserem Auftrag in den USA. Die Auswahl der europäischen Versandroute in Irland ändert diesen Speicherort nicht. E-Mail- und Zustelldaten werden im eingesetzten Tarif grundsätzlich 30 Tage gespeichert; Resend-Sicherungskopien können weitere sieben Tage fortbestehen.

Rechtsgrundlagen sind die für den jeweiligen Geschäftsvorgang in dieser Datenschutzerklärung genannten Grundlagen, insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei eigenen Vertragspartnern, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bei Ansprechpartnern eines Unternehmenskunden und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO bei gesetzlichen Pflichten. Weitere Informationen: Datenschutz bei Resend.

12 Empfänger von Daten

Wir übermitteln personenbezogene Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder für die beschriebenen Zwecke erforderlich ist.

Empfänger können insbesondere sein:

  • Hosting-Provider
  • Zahlungsdienstleister
  • E-Mail- und Kommunikationsdienstleister
  • Anbieter für Lizenzverwaltung
  • Anbieter für Fehleranalyse und Monitoring
  • IT- und Support-Dienstleister
  • Steuerberater, Rechtsberater und Behörden, soweit erforderlich.

Soweit externe Dienstleister personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeiten, schließen wir mit ihnen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO, soweit dies rechtlich erforderlich ist.

Die genannten technischen Dienstleister verarbeiten personenbezogene Daten überwiegend in unserem Auftrag. Soweit einzelne Anbieter Daten für eigene gesetzliche, sicherheitsbezogene oder betriebliche Zwecke verarbeiten, handeln sie insoweit in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortung. Dies betrifft insbesondere bestimmte Verarbeitungen durch Stripe sowie Konto-, Nutzungs- und Sicherheitsdaten der eingesetzten Anbieter.

13 Drittlandübermittlungen

Soweit wir Dienste von Anbietern mit Sitz außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums einsetzen oder personenbezogene Daten dort verarbeitet werden, erfolgt dies nur unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen.

Soweit erforderlich, stellen wir ein angemessenes Datenschutzniveau insbesondere durch den Abschluss von EU-Standardvertragsklauseln oder andere gesetzlich anerkannte Garantien sicher.

Die von uns abgeschlossenen beziehungsweise in die jeweiligen Nutzungsverträge einbezogenen Auftragsverarbeitungsvereinbarungen enthalten die für die jeweiligen Datenübermittlungen vorgesehenen Garantien. Für relevante Übermittlungen von Kundendaten an Vercel und Databricks/Neon werden insbesondere die EU-Standardvertragsklauseln verwendet.

Soweit ein Empfänger für die konkrete Übermittlung wirksam unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist, kann die Übermittlung außerdem auf den entsprechenden Angemessenheitsbeschluss gestützt werden. Dies betrifft nach Maßgabe der jeweiligen Anbieterunterlagen insbesondere Databricks/Neon, Stripe, Sentry, Resend und Cloudflare. Soweit das Data Privacy Framework für eine Übermittlung nicht anwendbar ist, werden die in den jeweiligen Vereinbarungen enthaltenen EU-Standardvertragsklauseln verwendet. Übermittlungen an Keygen werden auf EU-Standardvertragsklauseln gestützt. Informationen zu den einschlägigen Garantien und eine Kopie der maßgeblichen Vertragsklauseln können Sie unter info@svaris.de anfordern. Anbieterinformationen sind über die in dieser Erklärung genannten Datenschutzlinks sowie Vercel DPA, Neon Vertragsbedingungen, Stripe DPA, Sentry DPA, Resend DPA, Cloudflare DPA und Keygen Bedingungen Abschnitt 12 zugänglich.

14 Speicherdauer

Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

Vertrags-, Abrechnungs- und steuerrechtlich relevante Daten speichern wir im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

Lizenz-, Sicherheits- und Diagnosedaten speichern wir nur so lange, wie dies für Lizenzverwaltung, IT-Sicherheit, Fehleranalyse, Missbrauchsverhinderung und Support erforderlich ist. Für Aktivierungsdaten gilt die in Abschnitt 6 genannte Frist.

Erfolgreich vollständig verarbeitete eigene Stripe-Webhook-Ereignisse werden nach 45 Tagen gelöscht. Eigene Datensätze erfolgreicher E-Mail-Zustellungen werden 180 Tage und fehlgeschlagener Zustellungen 30 Tage gespeichert. Für Demo-Anfragen gilt die in Abschnitt 3.2 beschriebene 30-Tage-Regel. Authentifizierungssitzungen werden bis zu ihrem Ablauf oder Widerruf gespeichert. Sicherheitsrelevante Authentifizierungsprotokolle werden nach den automatischen Aufbewahrungsregeln des eingesetzten Authentifizierungsdienstes gelöscht. Sentry-Fehlerereignisse, manuelle Problemmeldungen und Cron-Check-ins werden nach den automatischen Aufbewahrungsregeln des eingesetzten Sentry-Kontos gelöscht. Für technische Download- und Zugriffsprotokolle gelten die in Abschnitt 3.5 beschriebenen Kriterien.

Personenbezogene Daten können nach ihrer Löschung aus den produktiven Systemen vorübergehend in Sicherungs- und Wiederherstellungskopien enthalten bleiben. Für die produktive Neon-Datenbank bestehen tägliche Wiederherstellungspunkte mit einer Aufbewahrungsdauer von 14 Tagen. Soweit wir zusätzlich unabhängige verschlüsselte Sicherungen anlegen, werden diese je nach Sicherungsart für höchstens sechs Monate aufbewahrt. Anbieterbezogene Sicherungs- und Restkopien werden nach den in dieser Erklärung genannten oder den vertraglichen Regeln des jeweiligen Anbieters gelöscht. Die Kopien sind zugriffsbeschränkt und dienen der Wiederherstellung nach technischen Störungen oder Sicherheitsvorfällen. Werden Daten wiederhergestellt, werden seit dem Sicherungszeitpunkt bereits durchgeführte Löschungen oder Anonymisierungen anhand des getrennt geführten Löschverzeichnisses erneut angewendet.

15 Pflicht zur Bereitstellung von Daten

Die Bereitstellung der für Vertragsschluss, E-Mail-Verifizierung, automatische Anlage und Führung des Käuferkontos, Lizenzaktivierung, Abrechnung und technische Lizenzprüfung erforderlichen Daten ist für die Durchführung des Vertrags notwendig.

Ohne diese Daten können wir die Softwarelizenz nicht bereitstellen oder den Vertrag nicht ordnungsgemäß erfüllen.

Die Bereitstellung freiwilliger Angaben, insbesondere im Rahmen optionaler Fehlerberichte oder zusätzlicher Supportinformationen, ist nicht vorgeschrieben.

16 Rechte der betroffenen Personen

Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften insbesondere folgende Rechte:

  • Recht auf Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO
  • Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO
  • Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO
  • Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO
  • Recht auf Widerspruch gemäß Art. 21 DSGVO.

Sofern eine Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, besteht außerdem das Recht, die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen.

Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde.

Soweit eine Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht, können Sie aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einlegen. Wir verarbeiten die betreffenden Daten dann nicht mehr, es sei denn, es bestehen zwingende schutzwürdige Gründe oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

17 Aktualisierung dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, wenn dies aufgrund rechtlicher, technischer oder organisatorischer Änderungen erforderlich wird.

Die aktuelle Fassung ist über unsere Website abrufbar. Eine Aktualisierung dieser Information ersetzt keine erforderliche Einwilligung und ändert nicht die vereinbarten Svaris Vertragsbedingungen.

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